Feuerwehr

Einrichtungslösungen für Feuerwehrhäuser - Schulungsraum & Umkleideraum

Sicherheitsgerechtes Planen, Gestalten und Betreiben

Sobald ein Alarm erklingt, beginnt der Einsatz für die Feuerwehrleute – alles muss schnell gehen, nur so kann der bestmögliche Schutz von Menschen, Tieren und Sachwerten gewährleistet werden. Da in Notfällen jede Sekunde zählt, müssen bestimmte Bereiche der Feuerwehrhäuser zum Teil höhere Anforderungen als andere Arbeitsstätten erfüllen. Spezielle Gestaltungsanforderungen und Richtlinien an das Feuerwehrhaus sorgen für einen reibungslosen Ablauf jedes Einsatzes sowie den bestmöglichen Schutz der Feuerwehrangehörigen.

Hygieneoptimierte Umkleide: Hygienische Schwarz-Weiß-Trennung von Kleidung

Feuerwehrausrüstungen, auch PSA – Persönliche Schutzausrüstung genannt, werden kontaminiert. Offensichtliche Verschmutzung und unsichtbarer, nicht erkennbarer Schmutz in der Dienstkleidung ist ein Risiko. Die Schadstoffe aus dem Einsatz haften an der Haut und an den privaten Kleidern. Fachleute nennen dies Kontaminationsverschleppung. Schadstoffausdünstungen aus der PSA werden wegen fehlender Schwarz-Weiß-Trennung auf saubere Kleidung übertragen. Deswegen werden viele Feuerwehrhäuser modernisiert. Die Spinde kommen weg aus der Fahrzeughalle, wo die PSA noch mit Abgasen zusätzlich belastet wird in neue Umkleideräume. Für Neubauten von Feuerwehrunterkünften fordert die DIN 14092 “Feuerwehrhäuser” in Teil 1 “Planungsgrundlagen” eine Schwarz-Weiß-Trennung zur Vermeidung der Verschleppung von Kontamination nach Einsätzen zwischen Fahrzeughalle und Verwaltungstrakt. Hier bietet BIGBOXX die Lösung für Ihre Feuerwehrumkleide: Hygienische Flügeltürenschränke aus Stahl zur Lagerung der frischen Einsatz- und Ersatzkleidung, ebenso wie Feuerwehrspinde, die den schnellen Zugriff auf für Einsatzkleidung sicherstellen oder optional Spindfächer mit abschließbaren Türen für die Privatkleidung. Die Einsatzspinde haben die besondere Aufgabe die Trocknung und Belüftung der Feuerwehr Einsatzkleidung zu gewährleisten. Damit die Einsatzkleidung schnell trocknet und kein Schimmel entstehen kann, muss der Umkleideraum ausreichend beheizt und belüftet werden. Helme gehören zusätzlich auf einen dafür vorgesehenen Ständer, bzw. Helmhalter oder Helmschienen auf bzw. in den Feuerwehrspinden – neben der schnellen Trocknung wird außerdem verhindert, dass sich der Nackenschutz deformiert oder beschädigt wird.

Relevante Fragen zur Sicherheit im Feuerwehr-Umkleidebereich

  • Ist ausreichend Stellplatz für die Feuerwehrschränke 300mm, 400mm oder 500mm Abteilbreite vorhanden?
  • Kann Einsatz- und Privatkleidung hygienisch getrennt voneinander untergebracht werden (Schwarz-Weiß-Trennung)?
  • Wird die Einsatzkleidung ausreichend getrocknet und gelüftet?
  • Werden verzinkte Füße benötigt, z.B. bei nasser Reinigung des Bodens?
  • Kann ein Sockel eingesetzt werden oder sind die Spinde ohne Sockel für einen bauseitigen Steinsockel vorgesehen?
  • Ist eine offene Ablage oder ein Wertfach verschließbar aufgrund Diebstahl sinnvoll?
  • Wird Zubehör wie Trocknungskleiderbügel, Stiefelablage oder Zahlenschloss benötigt?

Wissenswertes für den Feuerwehr Schulungsraum

  • DIN 14092-1 gibt einen Richtwert von 1,5m² pro planmäßigen Schulungsteilnehmer, mindestens jedoch 30m²
  • Klapptische können platzsparend gelagert werden um den Schulungsraum flexibel zu nutzen
  • Bei den Schulungsstühlen empfehlen wir robuste Varianten mit abwaschbarem Bezug oder aus Kunststoff, die sich stapeln lassen

Sicher und ergonomisch arbeiten in der Feuerwehr-Werkstatt und im -Lager

Arbeits- und Werkstattdienste wie alltägliche Pflege- und Wartungsarbeiten gehören auch bei kleinen Feuerwehren zur Tagesordnung. In der Regel zählt dieser Bereich zur Aufgabe der Gerätewarte und Maschinisten. Werkstätten müssen so gestaltet sein, dass sicher und ergonomisch gearbeitet werden kann. Bauliche Anforderungen für verschiedene Feuerwehr-Werkstatttypen sind in DIN 1409-7 „Feuerwehrhäuser – Werkstätten“ geregelt. Um eine Gefährdung der Feuerwehrangehörigen auszuschließen, kommt es bei der Lagerung von Einsatzgeräten und Material vor allem auf Sorgfalt an. Grundsätzlich muss sichergestellt werden, dass alle gelagerten Geräte und Materialien sicher untergebracht, bewegt oder entnommen werden können:

  • Mindestgröße für allgemeine Werkstatt: 12 m²
  • Arbeitsplatz aufgeräumt und übersichtlich halten, um unfallfreies Arbeiten zu ermöglichen
  • Sichere Lagerung der Arbeitsgeräte durch Ordnungssysteme wie Regale oder Werkstattwägen
  • Stabile Regale und Werkstattschränke mit hoher Fach- und Feldlast